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Wertschätzung

19.03.2020 von Georg Steppuhn

Ich habe letzten Monat zehn Menschen angeschrieben und sie gebeten, mir mitzuteilen, was sie unter Wertschätzung verstehen. Im Nachfolgenden gebe ich diese vielfältigen Rückmeldungen ohne Namensangabe wieder.



„Da hast Du eine leichte, aber im Nachhinein doch schwierige Frage gestellt… Unter Wertschätzung verstehe ich, jeden Menschen "Wert" zu schätzen und keine Unterschiede zu machen in Bezug auf Herkunft, Leistung usw., für mich gehört Wertschätzung zu meiner Lebensgrundhaltung: liebevolle Achtsamkeit jedem Wesen gegenüber sowie allem Geschaffenen in der Schöpfung.“

„Unter Wertschätzung verstehe ich, einen Menschen zu akzeptieren mit seinen Stärken und Schwächen, ihm Anerkennung auszudrücken für etwas, das er im Rahmen seiner Möglichkeiten geleistet hat. Im Bereich der Krankenpflege bin ich mit vielen älteren und kranken Menschen zusammen gewesen, da war es mir wichtig, ihnen respektvoll und höflich entgegen zu treten, ihre Bedürfnisse wahrzunehmen und zu respektieren.“

„Anderen Menschen wertschätzend zu begegnen, hat für mich ganz konkret mit meinem Alltag zu tun: Mitmenschen wahrnehmen und sehen, füreinander da sein und füreinander einstehen, Respekt zollen, Rücksichtnahme, aufmerksam sein für die Nöte und Ängste Anderer … Somit leisten wir alle einen wichtigen Beitrag im Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Wertschätzung kann sich z. B. in Hilfe, Vertrauen, Lob und auch kleinen Aufmerksamkeiten äußern. Positive Wertschätzung von einem Vorgesetzen erzeugt bei mir persönlich Motivation und Engagement.“

„Unter Wertschätzung verstehe ich: die Arbeit, die Tätigkeiten, das Fühlen und Tun eines Menschen zu erkennen und zu würdigen, also es bemerken, ansprechen und Dankbarkeit oder Anerkennung zurückzuspiegeln – auf welche Art auch immer. Wertschätzung macht das Leben lebenswerter und den jeweiligen Menschen glücklich!“

„Als Wertschätzung besonders gegenüber ehrenamtlich Engagierten oder in einer Organisation Tätigen finde ich ein freundliches Wort, ein ernst gemeintes Lächeln oder eine kleine Aufmerksamkeit in Form einer gemeinsamen Dankeschön-Aktion, wie z.B. einem Grillabend, einem gemeinsamen Essen oder einer Einladung zu einer Fortbildung angemessen. Es müssen keine riesigen Werte sein, aber alle Personen sollten gleich behandelt und respektiert werden.“

Mir gefallen die Worte von Nicole Engelhardt: „Höflichkeit und Wertschätzung beginnt damit, dass Menschen sich bei einem Gespräch anschauen und ihrem Gegenüber Aufmerksamkeit schenken!“

“Unter Wertschätzung meiner Person verstehe ich die Anerkennung durch für mich wichtige Menschen”.

„Wenn ich mich bei jemandem bedanke oder mir jemand dankt, erlebe ich konkrete Wertschätzung. Aber darüber hinaus noch viel mehr, zum Beispiel, wenn ein guter Freund an mich denkt und für mich betet, man mich um Hilfe bittet oder um Rat fragt, das zeigt, dass der andere auch Wert auf meine Meinung legt. Wertschätzen zeigt sich mir in so vielen Dingen, Gesten, Verhalten, ich könnte noch viel mehr aufzählen, aber letztendlich ist die größte Wertschätzung doch einfach, die Liebe, die ich erfahren habe, zurückzugeben!“

„Manche Werte kann man messen, z.B. ein Haus hat einen Wert über so viel tausend Euro, aber manche Wertschätzung ist unbezahlbar. Am Geburtstag meiner Tante ist mir dies besonders bewusst geworden. Bei vertrauten Menschen einen Zufluchtsort oder ein offenes Ohr zu finden, ist viel mehr wert als Geld und Reichtum. Menschen zu finden, die uns mit Rat und Tat zur Seite stehen, ist eines der wertvollsten Geschenke des Lebens.“



Unser Pfarrgemeinderat wird sich in absehbarer Zukunft mit dem Thema „Ehrenamt“ beschäftigen. Gemeindereferentin Michaela Tholl aus dem Generalvikariat wird mit uns eine Sitzung dazu gestalten. Ich gehe davon aus, dass auch das Thema „Wertschätzung“ angesprochen wird.

 

Es ist doch so einfach dem Anderen seine Wertschätzung zu zeigen… Es gibt so viele Möglichkeiten. Warum tun wir es nicht öfters?

 

Rüdiger Glaub-Engelskirchen, Gemeindereferent

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