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Tafel in unserer Pfarrei bittet um Unterstützung

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Corona-Virus und Misereor-Kollekte 2020

„Gib Frieden!“ – für die Menschen in Syrien und im Libanon

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Jugend im Bistum Trier unterstützt Euch...

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Projektbeschreibung: Krankenversorgung im Bistum Awgu

18.03.2020 von Georg Steppuhn

Die geplante Geburtstagsfeier von Gemeindereferent Glaub-Engelskirchen in Gusenburg fällt aus. Die Spendenaktion für Nigeria läuft trotzdem weiter.

 

Das Bistum Awgu (im Bundesstaat Enugu, Südost Nigeria) ist ein sehr junges Bistum, erst im Sommer 2005 wurde es ins Leben gerufen. Das Bistumsgebiet ist ländlich geprägt und umfasst eine Einwohnerzahl von 600.000 Menschen, von denen fast 400.000 Katholiken sind. Die meisten Menschen im Bistum leben von der Landwirtschaft (Eigenversorgung) oder sind Kleinhändler. Die Region wird von Seiten des Staates weitestgehend vernachlässigt. Es gibt kaum öffentliche Einrichtungen – weder befahrbare Straßen, Wasser- und Stromversorgung noch Hochschulen. Es fehlen auch Fabriken und Industrien im ganzen Bistumsgebiet. Eine Folge davon ist, dass im Bistum materielle Armut verbreitet ist und dass insbesondere junge Menschen von den ländlichen Gebieten in die Städte ziehen, wo sie Aussicht auf Bildung und Arbeitsplätze haben. Aber trotz Armut und Landflucht sind die Menschen im Bistum voller Freude und Hoffnung, dass die Zukunft – weil in Gottes Hand – besser wird.

 

Ein wichtiger pastoraler Schwerpunkt ist die Gesundheitsversorgung der ländlichen Bevölkerung.  In Nigeria ist die Kluft zwischen Reichen und Armen unüberbrückbar geworden. Über 90% des Reichtums des Landes liegt in den Händen von gerade mal 3-5% der Gesamtbevölkerung. Das wirkt sich auch auf die Gesundheitsversorgung aus: versorgt wird nur, wer bezahlen kann. Es gibt keine allgemeine vom Staat geförderte Krankenversicherung. So kommt es immer wieder vor, dass Menschen, insbesondere Kinder, unnötigerweise an einfachen, alltäglichen Krankheiten wie Malaria, Typhus, Durchfall sterben oder dass Schwangere bei der Entbindung sterben. Die meisten Menschen gehen erst gar nicht zum Arzt, entweder, weil sie das Geld nicht haben oder weil vorhandene Kliniken viel zu weit weg in der Stadt sind. Diesen Zustand will das Bistum nicht hinnehmen, sondern betrachtet es als wesentlichen Teil seiner kirchlichen Sendung, sich um die Kranken zu kümmern.

Deshalb wurde eine Krankenversicherungsgesellschaft gegründet mit dem Namen „Ndu ka Aku“  d.h. „Leben ist wichtiger als Wohlstand“. Jeder kann Mitglied werden. Obwohl die jährlichen Beiträge nur umgerechnet 50 bis 100 € betragen und für unsere Verhältnisse sehr niedrig sind, können nur Wenige sich die Versicherung leisten. Das Bistum hat drei Krankenstationen geerbt, die alle in einem schlechten Zustand sind. Sie werden zurzeit renoviert und funktionsfähig gemacht. Von diesen Krankenstationen aus geht alle paar Wochen ein Team von Ärzten und Krankenpflegern als Mobil-Klinik in abgelegene Dörfer, um die Menschen basis-medizinisch zu versorgen. Dafür nutzen sie den von der Pfarrei Hermeskeil 2018 gespendeten Kleinbus, für den sie sehr dankbar sind. Das Bistum und auch die Kirche in Nigeria leben ausschließlich von Spenden aus den Gemeinden.  

 

 

Es besteht die Möglichkeit Geld auf das Konto der Pfarrei St. Franziskus zu überweisen. Gerne stellen wir auf Wunsch eine Spendenbescheinigung aus. 

 

 

 

Die Kontonummer lautet:  DE 71585601 03000 5940940      

 

 

 

bei der Volksbank Trier BIC: GENODED1TVB

 

 

Bitte unbedingt Verwendungszweck angeben.

 

Herzlichen Dank

Ihr Gemeindereferent

Rüdiger Glaub-Engelskirchen

 

 

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