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"Was bleibt, wenn wir gehen?"

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Fronleichnamsprozession in Hermeskeil am 20.06.2019

Auch in diesem Jahr fand die Fronleichnamsprozession wie jedes Jahr am Fronleichnams-Tag in Hermeskeil statt.

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Verabschiedung Dechant Grünebach

Wichtige organisatorische Hinweise zur Verabschiedung am 23. Juni ...

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Vorankündigung Andacht zu Maria Himmelfahrt am Erzbergkapellchen

Das Gemeindeteam Hermeskeil lädt ein zu einer Andacht zu Ehren der Aufnahme Marias in den Himmel am 15.08.2019 um 19.00 Uhr.

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72- Stunden Aktion

29.05.2019 von Georg Steppuhn

Kell am See. Es war schon etwas besonderes für 26 Firmbewerberinnen und Firmbewerber aus dem Dekanat Hermeskeil- Waldrach und Thalfang. Am Donnerstagnachmittag, als um 17:07 Uhr die 72- Stunden Aktion in Trier am Dom begann, wussten sie erst wohin es gehen wird. Persönlich vom Keller Bürgermeister Markus Lehnen wurden die Jugendlichen mit dem Bus abgeholt und zum Seniorenzentrum nach Kell am See gefahren. Dort angekommen stellte sich zunächst das Betreuerteam und die Aktionspatin Margit Gellner. May aus dem Ort vor. Erste Einblicke in die bevorstehende Arbeit gab es anschließend.

In den Folgetagen zwischen Freitag und Sonntag wurde dann rund um das Altenheim viel geschuftet und geschwitzt. „Ich werde mal sehr gespannt sein, ob das die Jugendlichen in dem gesetzten Zeitrahmen hinbekommen“ ist der Standortleiter Michael Pauken gespannt. Die Aufgabe für die Firmlinge sind das Anlegen von Hochbeeten im Demenzgarten, eine Blumenwiese an der Terrasse der Cafeteria anlegen, ein Insektenhaus und Nistkästen bauen, sowie das Arbeiten mit den Senioren kennenlernen.

Während draußen mit Spaten und Hacke das Unkraut entfernt wird, singen im Haus die Jugendlichen mit den Senioren Lieder und backen Frühlingsplätzchen. Je näher der Sonntag rückte, umso mehr nahm die Arbeit Gestalt an. Mit Unterstützung von vielen ehrenamtlichen Helfern aus Kell und darüber hinaus schafften die 26-köpfige Gruppe schließlich ihre Aufgaben. „Ich finde es wichtig, dass es solche Aktionen gibt. Besonders auch jetzt auf das zugehen auf die Pfarreien der Zukunft.“ Freut sich die Projektleiterin Mirjam Minder. Weiter sagt sie „Unsere Jugendlich hier in Kell haben mit ihren eigenen Ideen vieles bewegt und das finde ich klasse.“

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. An der Terrasse wurde der Hang komplett gerodet und neue, frische Pflanzen gepflanzt zudem eine Sommerwiese gesät. Gleich daneben wurde ein neuer Kräutergarten angelegt. Darauf wurde ein großes Insektenhotel gesetzt und an die Bäume Nistkästen aufgehangen. Vor dem Seniorenzentrum wurde im Demenzgarten das vorhandene Natursteinhochbeet wiederaufgefrischt und zwei neue Hochbeete mit Gemüse angelegt. Abgerundet wurde die 72- Stunden Aktion mit einem Abschlussgottesdienst im Seniorenheim gemeinsam mit den Jugendlichen, den Senioren und Gästen aus nah und fern. Anschließen gab es auf der Terrasse ein kleines Sommerfest.

Was sagen am Ende die Jugendlichen zu ihrem Projekt?

Nils, 14 Jahre aus Gusenburg „Es war eine interessante Erfahrung so viel zu arbeiten und in kurzer Zeit soviel auf die Beine zu stellen. Es war eine gute Aktion, um auch anderen etwas Gutes zu tun“

Emma, 14 Jahre aus Gusenburg „Ich fand es sehr aufregend, auch stressig, aber es hat immer viel Spaß gemacht. Ich finde es gut, dass sich Jugendliche in meinem Alter für solche Projekte einsetzen können“

(Florian Blaes)

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