Aktuelle Nachrichten

(Kommentare: 0)

Firmlinge auf der via scandinavica

Bericht über das Pilgerprojekt „raus ans Meer"

Weiterlesen …

(Kommentare: 0)

Kindertreff besichtigt Kerzenfabrik

Besuch der Kerzenfabrik Hamacher in Trier

Weiterlesen …

(Kommentare: 0)

Familiengottesdienstkreis der Pfarrei

Die Frauen aus dem Familiengottesdienstkreis ...

Weiterlesen …

(Kommentare: 0)

Firmung 2019

Die Vorbereitungszeit geht zu Ende und das Sakrament der Firmung wird gespendet.

Weiterlesen …

Termine

< August 2019 >
Mo Di Mi Do Fr Sa So
      1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30 31  

Besucher Statistik

Besucherzähler
Online:
5
Besucher heute:
211
Besucher gesamt:
589.957
Zugriffe heute:
506
Zugriffe gesamt:
1.542.663
Besucher pro Tag: Ø
212
Zählung seit:
 01.01.2012

Firmung 2019

23.07.2019 von Georg Steppuhn

Wie bereits in einem der letzten Pfarrbriefe veröffentlicht, findet die diesjährige Firmvorbereitung gemeinsam mit den Pfarreiengemeinschaften der zukünftigen PdZ Hermeskeil statt. Ein Firmteam, in dem alle Pfarreiengemeinschaften und wir vertreten sind, haben ein Konzept entwickelt, das die Jugendlichen in ihrem Alltag abholen und somit den Bezug zu Christsein herstellen soll.

 

Das Firmkonzept besteht aus Projekten, die 4 Bausteinen zugeordnet sind:

Liturgie, sozialer Baustein, Nachhaltigkeit und Bewahrung von Gottes Schöpfung und als letzter Baustein kreative Auseinandersetzung mit dem Glauben.

 

Nachdem bereits im Februar 2019 der Eröffnungsgottesdienst in unserer Pfarrkirche stattgefunden hat, wurden bis jetzt schon viele Projekte in den Bausteinen durchgeführt, z.B. Nacht der Kirchen, Stolpersteine in Trier, 72 Stunden Aktion im DRK Seniorenheim, Sammeln für die Tafel, Besuch beim Bestatter, Dinner with God, Alt werden in Würde, Fit im eigenen Körper….

 

Sie fragen sich vielleicht, was haben die einzelnen Projekte mit Firmung, mit unserem Glauben zu tun? Warum bieten wir ein „Sportprogramm“ als Firmprojekt an?

 

Das wichtigste Gebot, das Jesus uns mitgegeben hat, ist Liebe deinen Nächsten wie dich selbst! Wir finden es wichtig, Gott in der Liturgie, in unseren Kirchen zu finden, Gottes Wort zu hören und danach zu leben, Ihn in verwandelter Form zu begegnen – Ihn in der Eucharistie zu empfangen.

Aber auch das Sehen unseres Nächsten in seinen Nöten und Ängsten gehört zu unserem Christsein dazu. Den Blick auf den Nächsten gerichtet, mit ihm Freude und Leid zu teilen, Caritas – Nächstenliebe – nicht nur als Wort – sondern als gelebte Wirklichkeit zu üben, das ist der Auftrag, den Gott uns durch seinen Sohn gegeben hat.

 

Besuch der Senioren/innen im Seniorenheim, Sammeln von Lebensmitteln für Menschen, die nicht das Nötigste zum Leben haben, uns die Vergangenheit in Erinnerung bringen, damit die gräulichen Taten durch Nazis nicht nochmal Wirklichkeit werden, sehen wie Menschen mit Beeinträchtigungen ihr Leben meistern und in ihrem Alltag zurecht kommen und wir ihnen wertschätzend gegenübertreten. All dies können wir nur in Begegnung lernen und leben.

 

Aber nicht nur wertschätzend mit unseren Nächsten umzugehen, ist die Aufgabe von uns Christen. Gott hat uns die Welt geschenkt, damit auch wir mit ihr gut umgehen. Dazu gehört die Umwelt wahrzunehmen, in die Schöpfung zu gehen, den Blick zu weiten und unsere Verhaltensweisen zu überdenken. Nicht den Unrat einfach in der Natur zu entsorgen, Plastik durch die Kanalisation zu entsorgen, auf Verpackungen zu verzichten. Dies ist der Beitrag, den wir direkt umsetzen können, um unsere Umwelt zu schonen.

 

Um aber Nächstenliebe und den Blick auf den Nächsten und unsere Umwelt richten zu können, müssen wir auch gut mit uns selbst umgehen, mit uns im Reinen sein, Kraft haben, dies auch leben zu können. Daher gibt es die Projekte, die sich mit der Wahrnehmung und dem guten Umgang mit uns selbst beschäftigen.

 

Die Jugendlichen haben so die Möglichkeit, nach ihren Interessen ihre eigene Firmvorbereitung mitzugestalten, durch die Auswahl der Projekte, die sie interessieren. Sie haben die Möglichkeit neue Lebensräume kennenzulernen und ihren Horizont zu erweitern, um so Verständnis für Menschen zu erhalten, die sie vielleicht so nie kennengelernt hätten. Und den Auftrag von Gott an uns Menschen umzusetzen, der da lautet:

 

“Gott gab uns Atem, damit wir leben.

Er gab uns Augen, dass wir uns sehn.

Gott hat uns diese Erde gegeben,

dass wir auf ihr die Zeit bestehn.

 

Gott gab uns Ohren, damit wir hören.

Er gab uns Worte, dass wir verstehn.

Gott will nicht diese Erde zerstören.

Er schuf sie gut, er schuf sie schön.

 

Gott gab uns Hände, damit wir handeln.

Er gab uns Füße, dass wir fest stehn.

Gott will mit uns die Erde verwandeln.

Wir können neu ins Leben gehn.”

 

Mirjam Minder, Hermeskeil

Zurück