Aktuelle Nachrichten

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Absage Wort-Gottes Feier

in Beuren am 04.10.2020 um 10.45 Uhr

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Familiengottesdienstkreis

Ein neuer Termin steht an:

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Geisfelder Messdiener im Eifelpark Gondorf

Trotz Corona - bei schönem Septemberwetter in der Gemeinschaft im Eifelpark einen tollen Tag zu verbringen... 

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DANKESCHÖN

Unterwegs in Urlaub oder auf Reisen

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Deutsches Rotes Kreuz

Kleiderspenden gesucht!

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Redaktionsschluss Pfarrbrief

Der Redaktionsschluss für diese Ausgabe ist Freitag,der 02.10.2020 - 09.00 Uhr.

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Kinder und Familiengottesdienste in unserer Pfarrei

Kinder- und Familiengottesdienste in Züsch und im Klostergarten; herzliche Einladung! 

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In Sorge um das einsame Haus

Schöpfungsweg im Nationalpark Hunsrück-Hochwald am 03.10.2020

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Brief an unsere Messdiener/-innen

07.05.2020 von Ricarda Ahmetovic

Liebe Messdienerinnen und Messdiener,

 

der Pfarrbrief ist im Druck, die Mitglieder des Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrates überlegen ab wann und wo wieder die ersten Gottesdienste stattfinden sollen…

Und dazwischen schreibe ich einen Brief an euch und eure Eltern.

 

Herzliche Grüße aus dem Hermeskeiler Pfarrhaus. Ich hoffe, es geht euch, euren Eltern und weiteren Familienangehörigen gut. Wir wünschen es euch von Herzen.

 

Zunächst einmal herzlichen Dank für eure Teilnahme an der Aktion „Wir klappern zu Hause!“ In diesem Jahr, habt ihr unsere Glocken erstmals von euren Balkonen und Terrassen ersetzt. Dafür an dieser Stelle ein Wort des Lobes, vor allem weil es in diesem Jahr keine Süßigkeiten und Geldspenden gab - das ehrt euren selbstlosen Einsatz umso mehr.

 

Die Messdienergemeinschaft in Osburg hatte eine geniale Idee, die wir kurzentschlossen mitmachten. „Tu was Gutes, bastle Blumen!  Auch wenn dein Dienst als Messdiener und Messdienerin im Gottesdienst ruht, dein Dienst als Christ und Christin in dieser Welt ruht nicht. Deshalb: tu was Gutes, bastle eine Blume! Für dich ist es vielleicht nur eine Blume, für die Menschen, die momentan in Altenheimen und Pflegeheimen leben und arbeiten, ist es vielleicht mehr: ein Vorbote des Frühlings, ein Zeichen von Menschlichkeit und Wärme, ein Zeichen von Hoffnung, der Grund den Mut nicht zu verlieren! 

Nach Rücksprache mit Corina Arm, die für die Seelsorge im Hochwald Altenzentrum St. Klara zuständig ist, konnte ich einige schön gestaltete Papierblumen dorthin bringen. Die Bewohnerinnen und Bewohner haben sich sehr darüber gefreut.  

Hätte euch an Silvester jemand ins Ohr geflüstert, dass ihr mindestens sechs Wochen Osterferien habt, ihr hättet ihn für verrückt erklärt. Ja, diese Zeit ist etwas ganz Eigenartiges, in dieser Form noch nie da gewesenes.

Das Corona-Virus stellt die Welt auf den Kopf, dazu zählt auch unsere Pfarrei, unser Ort, unsere Familie. Es ist eine besondere Zeit, die wir erleben und mein Brief soll eine kleine Aufmunterung sein. Wir wollen die Zeit sinnvoll nutzen, es gibt so viele Möglichkeiten, Gutes und Sinnvolles zu tun!

 

 

  1. Für viele hat die Schule wieder begonnen, wenn auch zu anderen Uhrzeiten oder nur an verschiedenen Wochentagen, aber immerhin. Sie geben dem Tag eine Struktur. Ich halte es für sinnvoll, jedem Tag eine Struktur zu geben.

Der Mensch braucht in seinem Leben Struktur, damit ein Tag, eine Woche sinnvoll verlaufen können. Rituale und feste Gewohnheiten sind im Alltag wichtig, aber in Krisenzeiten von noch größerer Bedeutung.

 

  1. Nach Möglichkeit setzt euch immer wieder ein kleines Ziel. Nicht zu viel auf einmal, sondern auch kleine Erledigungen, wie z.B. den Schreibtisch aufräumen, im Schlafzimmer Staubsaugen, den Eltern Hilfe anbieten…

Ich bin sicher, ihr habt schon etliche Arbeiten erledigt, aber vielleicht stehen noch ein paar unangenehme Aufgaben an. Es kann auch ein Gewinn sein, mit mehreren Personen gemeinsam ungeliebte Projekte anzugehen, eure Eltern oder Geschwister helfen euch vielleicht dabei.

 

  1. Da ihr im Moment vielleicht etwas mehr Zeit habt, überlegt doch einmal, welches Hobby habe ich in der letzten Zeit vernachlässigt?

Ich höre auch von Kindern und Jugendlichen, die sich darin geübt haben, Schutzmasken zu nähen. Ich selbst habe wieder mehr fotografiert und staune, wie prachtvoll sich der Frühling in diesem Jahr entfaltet. Wenn jetzt wieder Spielplätze und hoffentlich auch bald Sportplätze wieder geöffnet werden, ist sicherlich nochmal mehr möglich, um es mit anderen zu erleben. Ein Puzzle oder Kniffel-Spiel in der Familie ist sicherlich auch etwas Schönes.

 

  1. Den Einkauf planen, am besten rechtzeitig den Eltern Bescheid sagen, wenn ihr noch etwas für die Schule oder an Lebensmitteln benötigt.

Für den älteren Nachbarn etwas mitzubringen, dürfte mittlerweile selbstverständlich sein.

Vielleicht ist zu Hause auch Gelegenheit, gemeinsam mit der Familie zu kochen oder gar neue Rezepte auszuprobieren. Es muss ja nicht nur Pudding sein, den ihr kochen könnt, wie wäre es mit Spaghetti-Nester aus der Muffinform. Oder ihr kocht nach Omas oder Opas Rezepten; die werden sich freuen. Wie schön ist es doch, wenn die Familie am Tisch zusammenkommt und Zeit hat, ein liebevoll zubereitetes Essen zu genießen. Möglichkeiten für Rezepte bietet das Internet in vielfältigen Formen: https://www.chefkoch.de/rs/s0/kinder+kochen/Rezepte.html

 

  1. Kontakte halten, denn wir Menschen sind auf Beziehungen angewiesen. Wenn wir uns nun nicht so regelmäßig sehen können, dann tut es gut, wenn ein Anruf die Verbundenheit zeigt. Meine Mama mit ihren 80 Jahren freut sich immer über eine Whats-App Nachricht, aber über einen persönlichen Anruf freut sie sich noch mehr. Aber es gibt vielfältige Möglichkeiten, Kontakte zu knüpfen oder Zeichen der Wertschätzung zu vermitteln. Wenn ich Briefe schreibe oder kleine Päckchen zur Post bringe, freue ich mich immer. Aber ehrlich gesagt, erlebe ich diese Freude auch, wenn ich etwas über die Post oder leckere Süßigkeiten zurückbekomme. 

 

  1. Um gesund zu bleiben, muss ich etwas tun. Gesunde Ernährung und Bewegung sind wichtig. Handball und Volleyball-Training fällt im Moment aus, aber wie sieht es mit einem Lauf oder einem Spaziergang an der frischen Frühlingsluft aus? Jeden Tag eine kleine Runde, dient mit Sicherheit der Gesundheit und Mobilität. Joggen oder Fahrradfahren sind ebenfalls beliebt.  Jeden Tag einmal zum Erzkapellchen fahren oder nach Grenderich laufen und dort eine Kerze anzünden. Ein Gebet - jetzt besonders im Marienmonat Mai – oder eine Fürbitte zu formulieren… auf diese Weise fördert Beten mit Sicherheit die Gesundheit!

 

In diesem Zusammenhang will ich euch noch etwas von einem uralten Brauch erzählen. Als ich Kind war, gab es in fast allen katholischen Haushalten den Brauch, ein Marien-Altärchen zu errichten. Im Hausflur oder im Schlafzimmer wurde eine Marienfigur hingestellt oder aufgehangen. Als Kind habe ich gelernt, dass man für diese kleine Andachtsstelle Zweige oder Blumen aus dem Garten verwendet. Dort wurde dann am Abend ein Gegrüßet seist du, Maria und das Vater Unser gebetet. Noch heute erfreuen sich Mai-Altäre in vielen Kirchen großer Beliebtheit. Fragt mal eure Eltern oder Großeltern, ob sie diese schöne Tradition noch kennen, vielleicht helfen sie euch beim Gestalten. Gerne dürft ihr eure Bilder zu uns ins Pfarrhaus schicken und wenn eure Eltern damit einverstanden sind, können wir diese gerne auf der Homepage oder im Pfarrbrief veröffentlichen. DANKE!

 

  1. Lest ein gutes Buch!  Bücher führen in eine andere Welt, sie eröffnen Horizonte und sind gerade in der Zeit des Zuhause Bleibens besonders beliebt. Nicht jedes Buch muss neu gekauft werden, untereinander ausleihen hat sicherlich seine Berechtigung und schont den Geldbeutel. Die Stadtbücherei Hermeskeil hat zwischenzeitlich wieder geöffnet. Marion Adams freut sich mit Sicherheit auf euren Besuch.

 

  1. Wenn ihr Sorgen habt, ruft einen guten Freund an, oder meldet euch bei mir oder sonst einer Gruppenleiterin in unserer Messdienerleiterrunde. Manchmal hilft es, einem Tagebuch seine Gedanken anzuvertrauen. Außerdem lehrt die Erfahrung, dass eine Situation sich enorm verändern kann, wenn man eine Nacht über das Problem geschlafen hat. Dann kannst du mit neuer Kraft und Gottes Segen in den Tag starten. Wunderbar!

 

  1. Ein guter Film zum Tagesausklang kann zufrieden stimmen. Manche lohnen sich, ein zweites Mal angeschaut zu werden. Ein paar gute Filme möchte ich euch empfehlen:

Gran Paradiso Aufbruch ins Leben, »Wunder« mit Julia Roberts, Ziemlich beste Freunde, Willkommen bei den Sch’tis, Dance Academy, Die Wilden Hühner und das Leben, High School Musical, Vorstadtkrokodile, Brücke nach Terabithia, Buddy, Gregs Tagebuch, Rico, Oskar und die Tieferschatten, Margos Spuren, The Liverpool Goalie…

  1. Hygiene ist im Moment ein wichtiges Stichwort. „Richtiges Händewaschen funktioniert nur mit Seife, dauert 20-30 Sekunden und endet mit gründlichem Abtrocknen. Da sich 20-30 Sekunden ohne Stoppuhr oder Zählen schwer abschätzen lassen, gibt es schon so manchen Vorschlag, um die Zeit zu messen.“

Betet einfach während des Händewaschens langsam ein Vater Unser! Überhaupt ist das persönliche Gebet derzeit für viele ein wichtiges Hoffnungszeichen. Ich habe bereits von vielen gehört, dass sie es kaum erwarten können, bis wieder Gottesdienste und somit Beten in Gemeinschaft stattfindet.

 

Aber auch wenn die Gottesdienste zur Zeit nicht wie gewohnt stattfinden, trotzdem feiern wir Christen, Ostern, Christi Himmelfahrt, Pfingsten und auch Fronleichnam…anders eben! In den letzten Jahren haben die Messdiener/innen aus Hermeskeil einen Teppich für Fronleichnam gestaltet. Und auch in diesem Jahr möchten wir dies tun, nur anders eben.

Wir haben uns überlegt, wir gestalten einen Teppich aus Bildern, die von euch gemalt/gestaltet sind unter dem Motto der Erstkommunion „Freundschaft mit Jesus“. Wenn ihr Lust habt, schickt uns einfach ein Bild ins Pfarrbüro oder zu Mirjam Minder und wir fertigen den Teppich daraus. Es wäre schön, wenn viele von euch mitmachen. Der Teppich soll dann an Fronleichnam in der Kirche ausgelegt werden…und so sind wir dann doch alle an diesem Tag verbunden.

 

Bis dahin bleibt gesund, ich freue mich schon jetzt auf ein Wiedersehen, wenn auch vermutlich mit ausreichend Abstand.

Herzliche Grüße auch von euren Gruppenleiterinnen und Gruppenleitern und allen aus dem Hermeskeiler Pfarrhaus.

 

Euer Gemeindereferent

 

Rüdiger

Glaub-Engelskirchen

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