Aktuelle Nachrichten

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Adventliche Meditation

Herzliche Einladung in Franziskanerinnenkloster Hermeskeil - Achtung geänderte Informationen

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Franziskanischer Besinnungsnachmittag

Herzliche Einladung ins Franziskanerinnenkloster Hermeskeil - Achtung geänderte Informationen

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Alles rund um den Apfel

so hieß es heute beim Kindertreff

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Redaktionsschluss Pfarrbrief

Der Redaktionsschluss für diese Ausgabe ist Freitag, der 01.12.2017 - 09.00 Uhr.

 

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Termine

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Willkommen in der Pfarrei Erscheinung des Herrn Gusenburg

Unsere Pfarreiengemeinschaft Erscheinung des Herrn Gusenburg bildet zusammen mit Grimburg Sankt Medardus, eine Seelsorgeeinheit. Die gesamte Einheit wird vom Dechant Clemens Grünebach seelsorglich betreut. Zentrale Anlaufstelle bei allen Fragen ist das Zentrales Dienstbüro Hermeskeil oder das Pfarrbüro Außenstelle Gusenburg.
  

Kirchen

 

Pfarrkirche Erscheinung des Herrn

Gusenburg, Gemeinde Gusenburg
Bierfelder Straße

 

Die heutige Pfarrkirche Gusenburg wurde in den Jahren 1927/28 erbaut. Sie wurde an der gleichen Stelle der 1777 errichteten Kirche gebaut. Die alte Kirche mit den Innenmaßen 10x16 m war wegen des in Mitte des 19. Jahrhunderts einsetzenden Bevölkerungszuwachses zu klein geworden. Pläne zur Erweiterung der alten Kirche wurden nicht realisiert, weil das Mauerwerk schadhaft war und dieses nur mit hohen Kosten zu erhalten sei. Die alte Kirche war nach Nordosten ausgerichtet. Es war die erste "Kirche" in Gusenburg. Sie war den Hl. Drei Königen geweiht. Vor diesem Kirchenbau stand im Bereich der heutigen Bushaltestelle in der Ortsmitte eine um 1730 errichtete "Kapelle", welche um 1784 teilweise abgerissen wurde. Von dieser Kapelle sind keine Baureste mehr vorhanden, die Nachfolgebauten wurden nach 1976 abgerissen. Die heutige Pfarrkirche Gusenburg trägt den Titel Epiphanie Domini (Zur Erscheinung des Herrn). Dieser Titel wird volkstümlich als "Hl. Drei Könige" bezeichnet. Der zweite Titel ist "Hl. Theresia vom Kinde Jesu." Pfarrkirche Gusenburg Die Kirche ist eine auf zwei Schiffe reduzierte Basilika, die mit der Längsseite und dem winkelförmig ansetzenden Pfarrhaus einen zur Straße offenen Platz mit dem Kriegerdenkmal ausbildet. Rückwärtig schließt sich der Friedhof an. 1927/28 nach den Plänen des Architekten Anton Falkowski, Mainz erbaute Pfarrkirche am Standort der Vorgängerkirche. Der Baukörper addiert sich aus einem sechsachsigen Giebelbau, dem gerade schließenden Chor und einem giebelseitig vom Turm abgeschlossenen Seitenschiff. An der gegenüberliegenden Langhausseite auf der Höhe des Turmes eine halbrunde Kapelle. Den Schiefer gedeckten Putzbau gliedern schlichte Sandsteinelemente im winkel- und zackenförmigen Dekor der 1920er Jahre. Am reichsten ausgebildet sind die Dekorationsmotive am Portal und an den Portalfenstern der ansonsten traditionsgebundenen schlichten, hier vom Klassizismus inspirierten Giebelfront. Die Fenster mit expressionistisch ausgebildeten Abschlüssen. Von den Kirchen der 1910er Jahren angeregt ist der sich nach oben hin verjüngende, mit Schlitzfenstern kombinierte und von einem getrepptem Aufbau abgeschlossene Turm. Hauptschiff und Chor sind tonnengewölbt. Das sich in einer Pfeilerkolonnade öffnende Seitenschiff wird optisch in den Chor hineingezogen und leitet zu Säulenkolonnade am Chorhaupt. Darin eingestellt der Kreuzaltar, der durch ein Relief darüber zur Dreifaltigkeitsdarstellung ergänzt wird. Am Marmoraltar barocke Figuren der hl. Drei Könige vom Hochaltar der Vorgängerkirche. Die Seitenaltäre schlicht; einer mit der Figur des hl. Josef mit dem Kirchenmodell. Die winkelförmigen Dekorationsmotive sind als Verdachung und im Umriss einheitlich auch für die Ausstattung und Ausgestaltung verwandt. Einige Gestühlwangen sind mit geschnitzten Brustbildern und Rankenwerk geschmückt. Die traditionelle, hier mit zwei Schiffen abgewandelte Bauform verbindet sich mit zeitgenössisch modernen Dekorationsformen. Die Anwendung der wenigen Grundmotive für den Architekturschmuck und die Ausstattung schufen ein stilistisch bemerkenswert einheitliches Kirchengebäude der 1920er Jahre. Chorseitig quer angebaut und mit dem jetzt neuen Pfarrhaus verbunden, ist das gleichzeitig errichtete Pfarrheim Sankt Josef. Der hoch gesockelte eingeschossige Bau ist Teil des einheitlichen geplanten Gesamtgefüges. (Quelle: Denkmäler in Rheinland-Pfalz, 1994) Obwohl bereits um 1900 ein Kirchenbau geplant und Geldmittel dafür gesammelt wurde, konnte der Kirchenbau erst 1927 realisiert werden. Das gesammelte Kapital war größtenteils durch den Krieg und die Inflation verloren gegangen. Hauptinitiator des Kirchenbaus war der Pfarrer Kornelius Vogt, welcher ab 29. Nov. 1926 Pfarrer in Gusenburg war. Er hatte den ausdrücklichen Auftrag der bischöflichen Behörde, in Gusenburg einen Kirchenneubau durchzuführen. Bereits im Januar 1927 wurde von dem Architekten Anton Falkowski aus Mainz ein Plan vorgelegt. Die Innenmaße der geplanten Kirche mit ca. 27*17 m bot nach den Berechnungen des Dombaumeister ca. 800 Gläubigen Platz. Sie wurde damals für die Pfarrei Gusenburg mit der Filiale Sauscheid (heutiges Grimburg) als ausreichend groß angesehen. Der erste Spatenstich erfolgte am 26. Mai 1927 (Christi Himmelfahrt), die Grundsteinlegung am 17. Juli 1927. Bereits im Oktober 1927 begann die Dacheindeckung. Am 12. Aug. 1928 wurde die Kirche eingeweiht und der erste Gottesdienst gefeiert. Die Bauzeit betrug demnach 14 ½ Monate! Dieses war nur möglich, weil die gesamte Gemeinde umfangreiche "Fron" am Kirchenbau leistete. So wurden alle Bruchsteine, ca. 1800 m³, in Fron auf der Gemarkung Gusenburg gebrochen und mit Kuhgespannen an die Baustelle befördert. Hochgerechnet ergeben sich mit den damals üblichen Kuhgespannen ca. 2500 Fuhren. Dazu wurden in dem Zeitraum Mai 1927 bis Mai 1928 etwa 1200 Fuhren mit Baumaterial vom Bahnhof Hermeskeil zu Baustelle (ca. 4 km Wegstrecke) durchgeführt. Dies war nur möglich durch die Einstellung der Bevölkerung zum Kirchenbau und weil in dem damaligem bäuerlichem Umfeld fast jede Familie ein Kuhgespann hatte. Die Baukosten von etwa 150.000 Reichsmark (Stand 1930) haben die Finanzkraft der Pfarrgemeinde Gusenburg stark strapaziert. Nach den Schenkungen der Zivilgemeinden Gusenburg und Grimburg und anderer staatlicher Stellen in der Höhe von 80.000 Reichsmark verblieben der Pfarrgemeinde Gusenburg noch etwa 70.000 Reichsmark. Genehmigte Hauskollekten in der damaligen Rheinprovinz in den Jahren 1931 und 1933 erbrachten etwa 21.500 Reichsmark. Die Hauskollekten wurden von "gestandenen Männern" in dem Bereich Köln, Krefeld, Xanten, Oberhausen, Essen, Wuppertal, Siegburg durchgeführt, in dem sie in einzelne Haushalten um eine Spende für den Kirchenbau baten. Die Tageseinnahmen eines Sammler betrugen etwa 80 Reichsmark. Durch Kriegseinwirkung wurden die Fenster am Giebel und an der rechten Schiffseite zerstört und um 1950 erneuert. 1973 bis 1978 wurde die Kirche renoviert. Der Innenraum wurde nach den Ideen des II. Vatikanischen Konzil umgestaltet und farblich neu gefasst. Außen wurde die Kirche erstmalig angestrichen. Die Farbe war gelb mit deutlicher Hervorhebung der Sandsteingewände in rotem Farbton. 1999 wurde eine Aussenrenovierung erforderlich: Die Kirche wurde in einem Weißton neu gestrichen. Als Inneneinrichtung der Kirche ist eine zwei manualige Orgel mit 15 klingenden Registern aus den Jahren 1951/55 zu nennen. 4 Glocken sind vorhanden. e1 (Sankt Cornelius, 345kg, 1928), g1 (Maria Himmelskönigin, 506 kg, 1948), a1 (Hl. Michael, 700 kg, 1957), c2 (Chistkönig, 1200 kg, 1957). Das ursprüngliche harmonische Geläut (es1 g1 b1 c2; Salve-Regina-Thema) wurde durch Ablieferung der drei großen Glocken im II. Weltkrieg zerstört. Die Fenster an der linken Schiffseite stammen aus der Bauzeit der Kirche und sind in sehr bunten Farben gestaltet. An Nebenaltären sind vorhanden: Marienaltar (1930), Josefs Altar (1956), Hl. Antonius (1953), Hl. Theresia vom Kinde Jesu (1929), Fatima-Madonna (1953), Kriegergedächtnisgruppe (1950), Hl. Drei Könige (~17. Jahrh.) Kruzifix aus der alten Kirche (~1700).

 

Filialkirche Sankt Medardus

Grimburg, Gemeinde Grimburg
Hauptstraße

Im Juni es Jahres 1924 unterrichtet der Gusenburger Pastor Heinrich Mühlenheinrich das Trierer Generalvikariat darüber, dass der Neubau der Filialkirche in Sauscheid seiner Vollendung entgegengehe, und nach den Weihnachtstagen meldet er den baldigen Abschluss der Innenausstattung. Er bittet den Generalvikar um Ermächtigung, die Benediktion der Kapelle und des Tabernakels sowie die Konsekration der beiden neuen Glocken vornehmen zu dürfen. Keine zwei Jahre nach Beginn des Sauscheider Kirchenprojektes ist es dann soweit. In der Hochwald-Zeitung wird der große Tag der Kircheneinweihung euphorisch angekündigt: Was die Bürger von Sauscheid während dieser Zeit an Opfern und Mühen vollbracht haben, ist wert zur Ehre derselben in der Chronik zu verewigen… denn eine solche Feier werden Generationen nicht mehr erleben. Den Sauscheidern zu ihrem Ehrentage Heil und Segen! Am 9. Februar 1925 wird die neue Kirche eingeweiht. In der Hochwald-Zeitung wird ausführlich über die Feierlichkeiten berichtet: Zu der Feier kamen die Verwandten und Bekannten von nah und fern herbei, ferner Landrat Dr. Pohl aus Trier, Bürgermeister Freiherr von Wendt, P. Präses des Franziskanerklosters hermeskeil, Baurat Bechtel aus Trier, sowie viele Bewohner aus den Nachbardorfschaften. Anläßlich dieses frohen Ereignisses waren die Kirche sowie die Häuser mit Fahnen und Girlanden festlich geschmückt. ‚Die Einweihung nahm der Herr Dechant Greff aus Hermeskeil vor, der auch die Festpredigt hielt. In der Denkmaltopographie des Kreises Trier-Saarburg wird die neue Sauscheider Filialkirche als ein kompakt wirkender, mit Strebepfeilern gegliederter und durch Rundbogenfenster charakterisierter dreiseitig geschlossener Putzbau mit Sandsteingliederungen bezeichnet. Und: Unaufdringlich zugeordnet ist der ganz verschieferte oktogonale Dachreiter mit Spitzhelm. Die Giebelfassade weist in üblicher Anordnung Steinmetzelemente in historisierenden Mischformen auf. Blickpunkt ist das tiefgeleibte Bogenportal mit eingestellten Säulen und dem Tympanon mit Christusrelief und zugeordneten Evangelistensymbolen. Das Kircheninnere gliedert sich in einen zweigeschossigen Eingangsbereich mit Treppenaufgang zur Empore, dem sogenannten Ducksaal, und einer kleinen Taufkapelle – die heute mit Kirchenbänken zugestellt ist - ,das Kirchenschiff mit korbbogenartigem Tonnengewölbe und den über Konsolen rippengewölbten Chor. Dieser Chor ist im vergangenen Jahr einfühlsam restauriert worden, so dass teilweise die ursprünglichen Malereien und vor allem die Medaillons der vier Evangelisten – im Stiel der Nazarener – wieder sichtbar sind. Diese Malereien sind wahrscheinlich von dem Trierer Maler Gilges – ein Vorfahre hatte die neue Kapuzinerkirche auf dem Christianenberg bei Wadern ausgemalt – ausgeführt worden. Von dem wertvolleren Figurenschmuck sei an erster Stelle der hl. Medardus genannt, der hl. Antonius von Padua sowie die Holzstatuen der hl. Anna Selbdritt sowie der Muttergottes, beide dem 18. Jahrhundert zugeordnet. Diese beiden letztgenannten Figuren sind als Erinnerung an den alten Hochaltar in der Sauscheider Kirche verblieben, als man im Jahre 1923 dieses kostbare Kleinod aus der Zeit des Rokoko …. als altes Stück für wenig Geld nach Höfchen verkauft. Der seinerzeit vermutlich wenig ansehnliche Altar wird gereinigt und fachgerecht instandgesetzt, so dass sein pyramidaler Aufbau mit den symmetrischen Füllungsflächen, Volutenstegen und Rokokodekor wieder voll zur Geltung kommen kann. So ist die Sankt Josefs Kirche Höfchen in den Besitz eines glanzvollen Schmuckstücks von hohem Kunstwert gelangt. Auch der für die Filialkirche von 1925 neu angeschaffte Hochaltar ist irgendwann – im Zuge der modernen Umgestaltungsphasen vor rund 40 Jahren – demontiert und abgestellt worden. Holzgeschnitzte Reliefs der Altarfront und der Seitenflügel sind in einem Nebenraum abgelegt.

Gruppen & Teams im Pfarrbezirk Gusenburg & Grimburg

 

Gemeindeteam Gusenburg

Das Gemeindeteam unterstützt und stärkt ehrenamtlich das kirchliche Leben vor Ort und pflegt somit die gewachsenen Traditionen in Gusenburg.

 

Sprecherin    Inge Becker      ingebecker.bbl@web.de  
Schriftführerin    Elisabeth Blatt    
Beisitzerin Astrid Weber-Jakobs        

 

Gemeindeteam Grimburg

Das Gemeindeteam unterstützt und stärkt ehrenamtlich das kirchliche Leben vor Ort und pflegt somit die gewachsenen Traditionen in Grimburg.

 

Sprecherin      Gisela Ostermann      iris-wilhelm@t-online.de
Schriftführerin        Mechtilde Serf  
Beisitzer Hedwig Bungert